Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. ABSCHLUSS DES REISE- bzw. KURS-VERTRAGS
1.1 Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem Reise- und Kursveranstalter (im folgenden "Veranstalter" genannt) den Abschluss eines Reisevertrages an. Die Anmeldung zu einer Reise/Kurs kann mündlich, fernmündlich, per Internetformular, per E-Mail, schriftlich auf vorgedruckten Anmeldeformularen oder formlos schriftlich vorgenommen werden. Sonderwünsche und Anmeldungen unter einer Bedingung sind nur dann gültig, wenn sie vom Veranstalter schriftlich bestätigt werden. Der Veranstalter stellt eine schriftliche Reise-/Kursbestätigung an den Kunden unter Ausweisung aller fälligen Kosten aus und sendet diese per Post zu. Der Vertrag kommt mit fristgerechtem Eingang der geforderten Anzahlung auf dem Fidelio-Trailrunning-Konto zustande.
1.2 Weicht der Inhalt von der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des Veranstalters vor, an das er für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, wenn der Reisende/Kursteilnehmer innerhalb der Bindungsfrist dem Veranstalter die Annahme erklärt. Dieses kann schriftlich, mündlich oder durch Leistung der Anzahlung geschehen.
1.3 Jeder Anmelder haftet gegenüber dem Veranstalter gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen der von ihm gemeldeten Personen.
2. ZAHLUNGSBEDINGUNGEN
2.1 Mit Vertragsabschluss wird eine Anzahlung von 20% des Reise- bzw. Kurspreises fällig, die innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Rechnung zu bezahlen ist. Sie wird auf den Reise- bzw. Kurspreis angerechnet.
2.2 Die Restzahlung muss unaufgefordert 28 Tage vor Reise- bzw. Kursantritt beglichen sein.
2.3 Bei Reisearrangements: Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Reise dürfen nur gegen Aushändigung des Sicherungsscheines im Sinne von § 651k Abs. 3 BGB erfolgen.
2.4 Die Reisepapiere werden 8 Tage vor Reisebeginn erstellt. Sie werden dann nach Zahlungseingang unverzüglich versandt.
3. LEISTUNGEN
3.1 Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus den Leistungsbeschreibungen in den Detailprogrammen bzw. der Internetausschreibung und den hierauf Bezug nehmenden Angaben in der Reise- bzw. Kursbestätigung.
3.2 Falls eine Reise mit Halb- oder Vollpension ausgeschrieben ist, beginnt die angegebene Verpflegung mit dem ersten Abendessen im Zielland und endet mit dem Frühstück am letzten Tag.
3.3 Die in den Detailausschreibungen bzw. der Internetausschreibung enthaltenen Angaben sind für den Veranstalter bindend. Der Veranstalter behält sich jedoch ausdrücklich vor, vor Vertragsabschluss eine Änderung der Programmangaben zu erklären, über die der Reisende bzw. Kursteilnehmer vor Buchung informiert wird.
3.4 Die Angaben in der mit der Reise- bzw. Kursbestätigung verschickten Reise- bzw. Kursinformation zu der jeweiligen Reise sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Da sich aber einzelne Bestimmungen oder Teilaspekte der Reise bzw. des Kurses ändern können, kann für die ganzjährige Gültigkeit dieser Informationen keine Gewähr übernommen werden.
4. LEISTUNGS- UND PREISÄNDERUNGEN
4.1 Änderungen oder Abweichungen einzelner Reise- bzw. Kursleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reise- bzw. Kursvertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen und Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise bzw. des Kurses nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Der Veranstalter ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird er dem Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.
4.2 Bei Reisen: Preisänderungen sind zum Zeitpunkt nach Abschluss des Reisevertrags im Falle der nach Abschluss des Reisevertrags eingetretenen Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie z.B. Fluggebühren in dem Umfang möglich, wie sich die Erhöhung pro Kopf bzw. pro Sitzplatz auswirkt, wenn zwischen dem Zugang der Reisebestätigung und dem vereinbarten Reisetermin mehr als vier Monate liegen. Sollte dies der Fall sein, wird der Reisende unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt davon in Kenntnis gesetzt.
4.3 Im Fall einer nachträglichen Änderung des Reisepreises oder einer Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Reiseveranstalter den Reisenden unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5% oder im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
4.4 Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Reiseveranstalters über die Preiserhöhung bzw. Änderung der Reiseleistung diesem gegenüber geltend zu machen.

5. RÜCKTRITT DURCH DEN REISE- / KURSGAST, UMBUCHUNGEN, ERSATZPERSONEN
5.1 Der Kunde kann jederzeit vor Reise- bzw. Kursbeginn vom Reise- bzw. Kursvertrag zurückzutreten. Maßgeblich ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter. Der Rücktritt muss schriftlich gegenüber dem Veranstalter erklärt werden. Alle Reise- und Kursunterlagen sind der Rücktrittserklärung beizufügen. Diesbezügliche Angaben auf Buchungsbelegen (Zahlkartenabschnitt, Banküberweisung usw.) werden nicht anerkannt.
5.2 Tritt der Kunde vom Reise- bzw. Kursvertrag zurück oder tritt er die Reise bzw. das Kurs nicht an, so kann der Reiseveranstalter Ersatz für die getroffenen Reise- bzw. Kursvorkehrungen und für seine Aufwendung verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reise- bzw. Kursleistung zu berücksichtigen. Der Veranstalter kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reise- bzw. Kursbeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reise- bzw. Kurspreis pauschalieren: Es werden folgende Stornobeträge berechnet: Bis zum 121. Tag vor Reise- bzw. Kursantritt 50,– € pro Person, sowie
ab dem 120. bis zum 96. Tag vor Reise-/Kursantritt 5%,
ab dem 95. bis zum 46.Tag vor Reise-/Kursantritt 15%,
ab dem 45. bis zum 29.Tag vor Reise-/Kursantritt 25%,
ab dem 28. bis zum 15. Tag vor Reise-/Kursantritt 45%,
ab dem 14. bis zum 7.Tag vor Reise-/Kursantritt 75%,
ab dem 6.Tag vor Reise-/Kursantritt 90% des Reise-/Kurspreises.
Der Mindest-Stornobetrag ab dem 120. Tag bis zum Abreisetag bzw. zum Tag des Kursbeginns beträgt 100,– € pro Person.
Darüber hinaus kann der Veranstalter vom Kunden im Falle eines Rücktritts die tatsächlich entstandenen Mehrkosten verlangen. Dem Reisenden bzw. Kursteilnehmer bleibt es unbenommen, dem Veranstalter nachzuweisen, dass ihm kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist, als die von ihm geforderte Pauschale.
5.3 Stornierungen von Teilleistungen einer Reise bzw.- eines Kurses (sofern möglich) gelten als Umbuchung. Für die Stornierung von Versicherungspaketen wird jedoch nur eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 10 € erhoben. Ausgeschlossen hiervon ist die Reiserücktrittskosten-Versicherung sowie Versicherungspakete, die die Reiserücktrittskostenversicherung beinhalten.
5.4 Bei Stornierung eines gesamten Reise- bzw. Kursvertrages können die Versicherungspakete ebenfalls storniert werden. Dies gilt jedoch nicht für die Reiserücktrittskosten-Versicherung, die in jedem Fall bestehen bleibt.
5.5 Für Abänderungen des Reise- bzw. Kursvertrages hinsichtlich der folgenden Vertragsbestandteile werden die nachstehenden Gebühren erhoben: Umbuchungen, d.h. Änderungen hinsichtlich des Reise- bzw. Kurstermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts oder des Ortes der Rückreise, der Unterkunft, der Beförderungsart oder der Fluglinie werden mit mindestens 50 € pro Person berechnet. Umbuchungen müssen grundsätzlich schriftlich vorgenommen werden. Umbuchungswünsche hinsichtlich Reiseziel, Reiseantrittsort, Rückreiseort, Beförderungsart, Fluglinie oder Reisedatum, die später als 45 Tage vor Reiseantritt erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu Bedingungen gemäß Abs. 6.2 und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen. Abweichende Rückflugtermine bzw. Verlängerungen auf eigene Faust sind auf Anfrage möglich. Die Gebühr beträgt mindestens 100 € zuzüglich der Mehrpreise zu den durch diese Änderung ggf. veränderten Beförderungstarifen.
5.6 Bis zum Reise- bzw. Kursbeginn kann der Teilnehmer verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reise- bzw. Kursvertrag eintritt und an der Reise bzw. am Kurs teilnimmt. Hierdurch entstehen tatsächliche Mehrkosten, die zu Lasten des Kunden gehen, mindestens jedoch 100 €. Der Veranstalter kann der Teilnahme des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reise- bzw. Kurserfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.
6. RÜCKTRITT UND KÜNDIGUNG DURCH DEN VERANSTALTER
Der Veranstalter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise bzw. des Kurses vom Reise- bzw. Kursvertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise bzw. des Kurses den Reise- bzw. Kursvertrag kündigen:
6.1 Wenn dem Veranstalter vor Reise- bzw. Kursbeginn Kenntnis von wichtigen, in der Person des Teilnehmers liegenden Gründen, die eine nachhaltige Störung der Reise bzw. des Kurses befürchten lassen, erhält. Insofern gelten die Vereinbarungen "Rücktritt durch den Reise- bzw. Kursgast, Umbuchungen, Ersatzpersonen" (Abs. 5).
6.2 Ohne Einhaltung einer Frist: Wenn der Teilnehmer die Durchführung der Reise bzw. des Kurses, ungeachtet einer Abmahnung des Veranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Dies gilt insbesondere, wenn der Kunde den besonderen Anforderungen einer Reise bzw. des Kurses lt. Ausschreibung hinsichtlich seines körperlichen Leistungsvermögens bzw. aufgrund von gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht entspricht. Kündigt der Veranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reise- bzw. Kurspreis, er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gutgeschriebenen Beträge.
6.3 Bis 4 Wochen vor Reiseantritt bzw. im Falle von Wochenend-Reisen/-Kursen 1 Woche vor Antritt: Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen festgelegten Mindestteilnehmerzahl, auf die in der Reise- bzw. Kurs-ausschreibung für die entsprechende Reise bzw. Kurs hingewiesen wird. In jedem Fall ist der Veranstalter verpflichtet, den Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise bzw. des Kurses hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Der Kunde erhält den eingezahlten Reise- bzw. Kurspreis unverzüglich zurück. Weitergehende Ansprüche seitens des Kunden sind ausgeschlossen. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat der Veranstalter den Kunden davon zu unterrichten. Ebenso wenn die Durchführung der Reise bzw. des Kurses nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten für den Veranstalter deshalb nicht zumutbar ist, weil das Buchungsaufkommen für diese Reise bzw. dieses Kurs so gering ist, dass die dem Veranstalter im Falle der Durchführung der Reise bzw. des Kurses entstehenden Kosten eine Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze, bezogen auf diese Reise bzw. das Kurs, bedeuten würde. Wird die Reise bzw. das Kurs aus diesem Grunde abgesagt, so erhält der Kunde den gezahlten Reise- bzw. Kurspreis unverzüglich zurück.
7. AUFHEBUNG DES VERTRAGES WEGEN AUSSER-GEWÖHNLICHER UMSTÄNDE
7.1 Wird die Reise bzw. das Kurs infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Veranstalter als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Veranstalter für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise bzw. des Kurses noch zu erbringenden Reise- bzw. Kursleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Weiterhin ist der Veranstalter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls bei Reisen der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen gehen die Mehrkosten zu Lasten des Reisenden.
8. HAFTUNG DES VERANSTALTERS
8.1 Der Veranstalter haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht im Sinne eines ordentlichen Kaufmanns für
a) die gewissenhafte Reise- bzw. Kursvorbereitung
b) die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger
c) die Richtigkeit der Beschreibung aller in den Detailprogrammen angegebenen Reiseleistungen, sofern der Veranstalter nicht gemäß Abs. 3 vor Vertragsabschluss eine Änderung der Programmangaben erklärt hat
d) die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reise- bzw. Kursleistungen.
8.2 Der Veranstalter haftet für ein Verschulden der mit der Leistungserbringung betrauten Personen.
8.3 Wird im Rahmen einer Reise bzw. eines Kurses oder zusätzlich zu dieser eine Beförderung im Linienverkehr erbracht und dem Teilnehmer hierfür ein entsprechender Beförderungsausweis ausgestellt, so erbringt der Veranstalter insoweit Fremdleistungen, sofern er in der Reise- bzw. Kursausschreibung und in der Reise- bzw. Kursbestätigung ausdrücklich darauf hinweist. Er haftet daher nicht für die Erbringung der Beförderungsleistung selbst. Eine etwaige Haftung regelt sich in diesem Fall nach den Beförderungsbestimmungen dieser Unternehmen, auf die der Reisende ausdrücklich hinzuweisen ist und die ihm auf Wunsch zugänglich zu machen sind.
8.4 Bei Reisen mit Linienflug bedeutet dies insbesondere, dass bei Ansprüchen, die nach dem "Warschauer Abkommen" geregelt sind, keine weitergehenden Ansprüche gegenüber dem Veranstalter geltend gemacht werden können.
9. BESCHRÄNKUNG DER HAFTUNG
9.1 Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reise- bzw. Kurspreis beschränkt,
a) soweit ein Schaden des Teilnehmers weder vorsätzlich noch grobfahrlässig herbei geführt wird oder
b) soweit der Veranstalter für einen dem Teilnehmer entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
9.2 Für alle gegen den Veranstalter gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Veranstalter bei Sachschäden bis 4.100,- €. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reise- bzw. Kurspreises beschränkt. Diese Haftungshöchstgrenzen gelten jeweils je Teilnehmer und Reise bzw. Kurs.
9.3 Der Veranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Fremdleistungen, die als echte Fremdleistungen lediglich vermittelt werden und nicht Bestandteil der Pauschalreise bzw. des Kurses sind, insbesondere sämtliche Wassersportaktivitäten wie z.B. Segeln, Surfen oder Tauchen, die in der Reise- bzw. Kursausschreibung ausdrücklich als solche Fremdleistungen bzw. fakultativ gekennzeichnet werden. Diese Aktivitäten werden durch Dritte angeboten, mit welchen der Kunde einen gesonderten Vertrag abschließt. Dies gilt auch für den Fall, dass die Fidelio-Trailrunning-Reise- bzw. Kursleitung an diesen Aktivitäten teilnimmt. Wir haften nicht für Angaben in von uns nicht hergestellten Hotel- und anderen Prospekten dieser Anbieter von Fremdleistungen.
9.4 Ein Schadensersatzanspruch gegen den Veranstalter ist insoweit beschränkt, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlicher Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadenersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.
10. MITWIRKUNGSPFLICHT
10.1 Der Reisende bzw. Semianarteilnehmer ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten.
10.2 Der Reisende bzw. Kursteilnehmer ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich der Fidelio-Trailrunning-Reise- bzw. Kursleitung vor Ort zur Kenntnis zu geben. Diese ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Sie ist nicht berechtigt, Aussagen zu Schadenersatzansprüchen zu machen. Falls keine Fidelio-Trailrunning-Reise- bzw. Kursleitung verfügbar ist, ist der Veranstalter an seinem Geschäftssitz zu verständigen.
10.3 Unterlässt der Reisende bzw. Kursteilnehmer schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.
11. AUSSCHLUSS VON ANSPRÜCHEN UND VERJÄHRUNG
11.1 Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise bzw. des Kurses hat der Teilnehmer innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise bzw. des Kurses gegenüber dem Veranstalter schriftlich geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Teilnehmer Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert worden ist. Maßgeblich hierfür ist der Eingang beim Veranstalter. Für später eingehende Ansprüche ist jegliche Haftung ausgeschlossen.
11.2 Bei Reisen: Ansprüche des Reisenden nach den § 651 c bis 651 f BGB verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Schweben zwischen dem Reisenden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
12. BEI REISEN: PASS-, VISA- UND GESUNDHEITSVORSCHRIFTEN
12.1 Der Reiseveranstalter steht dafür ein, deutsche Staatsangehörige, über die Bestimmung von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt zu unterrichten. Der Reiseveranstalter verweist ausdrücklich auf die diesbezüglichen Angaben in der Detailausschreibung sowie im Infoblatt zur betreffenden Reise, welches nach Eingang der Anzahlungssumme versandt wird. Für Angehörige anderer Staaten gibt die zuständige diplomatische Vertretung Auskunft.
12.2 Der Reiseveranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Reisende den Reiseveranstalter mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der Reiseveranstalter die Verzögerung zu vertreten hat.
12.3 Der Reisende ist verpflichtet, sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig zu informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.
12.4 Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation des Reiseveranstalters bedingt sind.
13. UNWIRKSAMKEIT EINZELNER BESTIMMUNGEN
13.1 Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reise- bzw. Kursvertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reise- bzw. Kursvertrages zur Folge.
14. SONSTIGES
14.1 Die Angaben zu den körperlichen Anforderungen erfolgen grundsätzlich nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr, da solche Angaben nicht nur subjektiven Einschätzungen unterworfen sind, sondern auch durch äußere Umstände wie vor allem Wetterbedingungen stark beeinflusst werden.
14.2 Unabhängig von allgemeinen Gesundheitsvorschriften ist der Reiseteilnehmer wegen der Besonderheit der körperlichen und sportlichen Anforderungen in der Eigenverantwortung, sine gesundheitliche Verfassung ggfs. vorher durch eine sportärztliche abklären zu lassen. Ein gesunder, den Anforderungen entsprechend trainierter Zustand wird während der Durchführung der Kurse/Reisen vorausgesetzt.
14.3 Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass die im Zusammenhang mit seiner Teilnahme an der Veranstaltung gemachten Fotos, Filmaufnahmen u.ä. auf z.B. der Homepage(http://www.fidelio-trailrunning.de), der Facebookseite des Veranstalters oder für Presseartikel zu Werbezwecken ohne Anspruch auf Vergütung verbreitet und veröffentlicht werden.
15. GERICHTSSTAND
15.1 Der Teilnehmer kann den Veranstalter nur an dessen Sitz verklagen. Gerichtsstand für Reisen und Kurse von Fidelio-Trailrunning ist Forchheim.
15.2 Für Klagen des Veranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Veranstalters maßgebend.
16. VERANSTALTER
Fidelio-Trailrunning, Annette Hüttmann, Tennenbachweg 2 C, 91077 Neunkirchen am Brand
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